Wie auf dem offiziellen Weblog von LG, sowie auf dem Techblog m4gic.net, zu lesen ist, stellt LG ein neues Smartphone vor. Das LG KM900 dürfte sicherlich das Herz von Handy- und Technikfans höher schlagen lassen, sofern sich all die tollen Features auch in der Praxis als Vorteil heraustellen.

Futuristisch und schick dank 3D-Menü und Ausstattung

Eine der Neuerungen mit denen geworben wird ist u.a. die 3D- Benutzeroberfläche des LG KM900 Arena gepaart mit einem Touchscreen, welcher die Aktionen auf dem Bildschirm, wie z.B. vom LG Viewty gewöhnt, per Vibrationsfeedback zurück gibt. Auch mit den inneren Werten wird geklotzt. Wlan, Quadband, USB 2.0 und Bluetooth sind mit dabei, ebenso wie UMTS mit HSDPA .


Die 3D-Benutzeroberfläche im Werbespot von LG

Insbesondere für alle multimedialen Inhalte soll das KM900 Arena viel Power mitbringen und über eine 5-Megapixel Kamera verfügen, diese allerdings unverständlicherweise ohne Blitz, dafür aber im Videomodus mit einer Zeitlupenfunktion.
Der integrierte Mp3-Player bietet einen weiteren Clou: einen FM Radio Transmitter mit dem es möglich ist die Handy-Musik kabellos über jedes Autoradio zu hören. Dank Dolby-Mobile dürfte auch die Klangqualität besser als bei herkömmlichen Musik-Handys sein.
Ebenfalls dabei, ein Dokument Reader für Word, Excel und PDF Dokumente.

Speicher satt

Das LG KM 900 Arena kommt mit 8GB Speicher vorinstalliert. Dieser lässt sich dank SDHC-Karten auf grandiose 40GB aufrüsten. Zusammen mit dem Klinkenstecker für normale Kopfhörer dürften Musikliebhaber mehr als ausreichend versorgt sein. Ein weiterer Mp3-Player in der Tasche wird zunehmend überflüssig.




Noch schicker dank Aluminium und hoher Display-Auflösung

Da das Smartphone zum größten Teil aus Aluminium gefertigt wird, ist von einer hohen Verarbeitungsqualität auszugehen, was sich natürlich auch im Preis von etwa 390€ ohne Vertrag wiederspiegelt.
Das 3 Zoll große Display glänzt mit einer Auflösung von 480×800 Pixeln, was derzeit wohl das Ende der Fahnenstange sein dürfte und dem LG Arena ein klares und sehr scharfes Bild beschehrt.

Wieder einmal lässt sich also im Vorfeld das inzwischen altbekannte Wort “Iphone-Konkurrent” aus der Schublade kramen. Ob dies berechtigt ist und ob es, mal abgesehen davon, ohnehin noch nötig ist vom Iphone als alleinige Messlatte in Sachen Touchscreen Handy zu sprechen, wird sich zeigen sobald das KM900 Arena Ende März/Anfang April auf dem Markt ist.

Wermutstropfen? Abwarten.

Grade die Bedienbarkeit der diversen Touchscreen-Modelle offenbart sich erst im Alltag und regelmäßigen Einsatz unterwegs. Ebenso bleibt zu hoffen, dass LG nicht am Akku spart, denn wer 40GB an Musik mit sich trägt, möchte diese sicherlich auch anhören und auch das 3D-Menü, auf welches ich später noch eingehen werde, lädt gradezu zu spielereien ein.

Musikliebhaber werden dank des massigen  Speichers und Eckdaten zum Mp3-Player sicherlich ebenso auf die Kosten kommen wie diejenigen, welche einfach nur ein solides aber schickes Smartphone suchen ohne auf wesentliche Grundfunktionen verzichten zu müssen. Das LG Viewty hatte hier schon eine gute Figur gemacht und mit den neuen Funktionen und Ausstattungsmerkmalen des KM900 Arena, dürfte LG diese Linie erfolgreich fortsetzen.

Für Vielfotografierer dürfte indes auch das LG KC910 Renoir interessant sein, dass mit einer 8 Megapixel Kamera punktet und schon auf dem Markt ist. Ein “Manko” aber schon vorab: auch dieses LG Handy setzt komplett auf ein geschlossenes Betriebssystem ohne eine geplante Shop-Anbindung, welches es unwahrscheinlich macht, dass man für sein Smartphone zukünftig eine Vielzahl an Anwendungen runterladen und installieren kann, wie es z.B. bei Nokia, RIM oder Apple der Fall ist. Dies quasi als Warnung von mir vorab, denn schon beim LG Viewty ist mir in vielen Foren aufgefallen, dass es eine große Zahl an Käufern gibt, denen es vorher nicht bewusst war, dass sie z.B. keine weitere Software, Spiele, Office oder Navigations-Anwendungen installieren können. (Gut, bei letzterem Modell wussten viele noch nicht mal, dass sie gar kein GPS Modul an Bord haben, aber hier sehe ich auch zunehmend die Verkäufer in der Pflicht ihren Kunden das richtige Modell zu empfehlen.)
Nutzer, denen das egal ist, bzw. welche ohnehin nicht ständig jede Funktion benutzen oder durch Software erweitern wollen, dürfte dieses Manko allerdings weniger sauer aufstoßen.

Auf dem heutigen Smartphone-Markt ist es trotzdem zunehmend wichtiger geworden sich das Modell nach seinen eigenen Anforderungen auszusuchen und vorher auch zu testen. Auch wenn einige technische Merkmale inzwischen bei vielen Handys zur Standardausrüstung gehören, ist das tatsächlich nicht bei jedem neuem Modell der Fall.

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